Trigger

Eine Optimierung von Triggern besteht in der Maximierung der Archivierung von interessanten, bei gleichzeitiger Unterdrückung von fehlidentifizierten Ereignissen. Dies ist besonders wichtig bei der B-Physik, da hier aufgrund von geringen Verzweigungsverhältnissen ohnehin eine geringe Statistik vorliegt.

Level 1 und Level 2


Ein kürzlich durchgeführter Beschleunigerumbau erlaubt nun Luminositäten, die deutlich über denen von RunIIa liegen. Hierdurch bedingt sind stärkere Bedingungen an die Trigger, da eine höhere Ereignisrate vorliegt, allerdings am Ende die gleiche Datenrate auf Band aufgezeichnet werden kann, wie vor dem Umbau. Unsere Gruppe war maßgeblich an der Optimierung der Single-Myon-Trigger beteiligt, um die Effizienz nur marginal zu verringern und trotzdem härtere Triggeranforderungen zu stellen.


Nicht-linearer Anstieg der Triggerrate bei Erhöhung der Luminosität für einen single Myon-Trigger.


Level 3


Da auf Level 3 bereits das Triggern auf komplexere physikalische Objekte möglich ist, bietet sich hier die Möglichkeit auf zerfallsspezifische Bedingungen zu triggern. Es ist z.B. möglich, φ-Teilchenkandidaten zu bilden, wie sie bei einem Bs-Zerfall beteiligt sind. Da diese Trigger auf einer PC-Farm in Form von C++ Programmen implementiert sind, wird ein weitreichendes Optimierungsfeld ermöglicht.